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Das ist eine lange Geschichte, die vielleicht nach und nach an dieser Stelle erzählt wird. Zunächst nur soviel: von den späten 1970er Jahren bis zum Jahr 2011 wurden die Geschichten von Räuber Rotbart als Puppentheater aufgeführt.
Figuren, Theaterstücke, Kulissen: alles war selbstgemacht. Die Stücke zeichneten sich durch Gewaltfreiheit aus und dadurch, dass die Kinder nicht nur zuschauen, sondern auch aktiv ins Geschehen eingreifen mussten, damit das Ende ein gutes wird.
Diskussionen mit dem Räuber, ihn beim Zählen von Schritten durcheinanderbringen, durch Pusten Wind erzeugen, damit sein Boot in die falsche Richtung fährt und vieles mehr: die Kinder ab vier Jahren haben während der Stücke intensiv mitgefiebert und mitgeholfen.
Zunächst spielte Michael Ilk gemeinsam mit seinem Freund Peter Schönbein, bis dieser im Jahr 1990 viel zu früh verstarb. Michael Ilk blieb dem Puppentheater bis ins Jahr 2011 verbunden und spielte mit wechselnden Partnern und streckenweise auch alleine. Mitte 2011 ließ es die berufliche Situation nicht mehr zu, dem Hobby noch Zeit zuzugestehen, und die Bühne, Figuren und Kulissen wurden eingemottet. Auspacken, abstauben und wieder loslegen wäre allerdings jederzeit möglich. Und wer weiß, vielleicht passiert das eines Tages wieder.
Die Slideshow zeigt ein paar Szenen aus den früheren Theaterstücken. Viel Spaß beim Anschauen!